Konrad-Kocher-Schule

Eiswagen Geronimo an der KKS

Am Dienstag, dem vorletzten Schultag vor den Sommerferien, wollte der Förderverein der KKS den Pandemie geplagten Schülern der KKS noch eine kleine Freude machen. Da im Schuljahr 2020/21 aufgrund der Situation leider keine weiteren Aktionen umsetzbar waren, war das wenigstens eine Möglichkeit, den Kindern zu zeigen, dass sie der Förderverein nicht vergessen hat.

Die Augen waren groß und die Gesichter erstaunt, als auf einmal mitten am Morgen die Schulleiterin Frau Smolarek in die Klassenzimmer kam und den Schülern die überraschende Nachricht überbrachte: der niedliche, kleine Eiswagen Geronimo aus Leonberg war zur KKS gekommen!

Ja, wirklich, mitten im Unterricht durften sich die Klassen, natürlich Corona konform brav der Reihe nach, auf dem Schulhof davon überzeugen, dass das selbst hergestellte Eisdielen-Eis wirklich lecker ist. Natürlich wurde die Freude umso größer, als die Kinder hörten, dass niemand ausgeschlossen war: keiner musste bezahlen, denn die Kinder waren vom Förderverein eingeladen. Sie konnten zwischen den drei Eissorten Vanille, Erdbeere und Schokolade wählen. Glücklicherweise hat der Eisverkäufer klug geplant und viel Schokoladeneis mitgebracht! Denn das war der klare Favorit. Jedenfalls war es herzerwärmend mitanzusehen, wie die Klassen aufgeregt schwätzend und überlegend, welche Sorte sie nehmen wollen, in der Schlange vor dem Wägelchen standen. Und als dann jeder seinen „Bobbel Eis“ hatte war das allgemeine Fazit: das war mal was anderes und wirklich lecker!

Sollten Sie noch nicht Mitglied im Förderverein der KKS sein, können Sie das gerne und jederzeit nachholen. Mit 13 € im Jahr sind Sie dabei und können Ihrem Kind den Schulalltag um manch schönes Erlebnis bereichern, denn nur gemeinsam sind wir stark! Wir wollen weiterhin, dass alle Kinder der KKS etwas davon haben, nicht nur die der Mitgliederfamilien. Für das nächste Schuljahr wollen wir nach vorne schauen und hoffen, dass auch wieder ein theaterpädagogisches oder ähnliches Angebot umgesetzt werden kann. Jedenfalls sind wir mit der Schule im Gespräch darüber.

Mitglied werden können Sie über das Sekretariat der KKS oder den Förderverein direkt: schreiben Sie doch einfach eine Mail an foerderverein-kks@gmx.de. Das Anmeldeformular kann auch auf der Homepage der Schule heruntergeladen werden.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien einen schönen Sommer!

Ihr Förderverein der KKS

Wir erforschen die Glems!

Das war das Motto unseres Schulausfluges am Dienstag, den 20. Juli 2021. „Was wir wohl alles entdecken werden?“, das fragten sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 3b der Konrad-Kocher-Schule in Ditzingen, die morgens um 8.00 Uhr Richtung Ev. Jugendheim in Ditzingen an der Glems losmarschierte, begleitet von ihrer Klassenlehrerin Frau Huber sowie den Eltern Frau Malcher und Frau Moll. 

Am Jugendheim angekommen, erwartete uns Frank Beutelspacher vom Angelverein in Ditzingen. Zu unserer großen Überraschung stand auch das Fischmobil für uns bereit. Frank erklärte uns viel Wissenswertes über die größeren Tiere, die in der Nähe der Glems leben. Einiges wussten wir auch, hatten wir doch das Thema Tiere und Pflanzen an Gewässern vor kurzem behandelt sowie Tierpräsentation gehalten. Besonders anschaulich waren die Tierexponate, die wir sogar berühren durften.

Nach der Vesperpause ging es dann für alle in die Glems! Das Wasser war zwar etwas kühl und der Boden uneben, doch das hielt niemanden ab! Ausgestattet mit Sieb und Schüssel suchten die Schüler/innen nach kleinen Tierchen, die im Wasser leben – und wurden fündig. Bald war es Zeit, die Tiere unter Lupengläsern ausgiebig zu beobachten, auf Papier abzuzeichnen und einen Steckbrief zu erstellen. War das spannend!

Wie im Flug verging die Zeit und viel zu schnell war es soweit, uns von Frank Beutelspacher und seinem Fischmobil zu verabschieden und den Fußweg zurück zur Schule anzutreten. Alle waren sich einig: das war ein spannender und interessanter Jahresausflug!

Wenn ich erwachsen bin

Die 4b hat im Corona-Lockdown Texte zum Thema „Wenn ich erwachsen bin“ geschrieben. Daraus entsteht jetzt ein Buch, das momentan im Druck ist. Hier gibt es eine Auswahl auf unserer Homepage zu sehen:

Das Internet vergisst nichts…

Am 24. März haben die 4. Klässler der Konrad-Kocher-Schule einen interessanten Medienworkshop erlebt. 

Die Schulsozialarbeiterin lud Frau Hettmer, eine Medienreferentin des Landesmedienzentrum Stuttgart ein. Sie war bereits zum 5. Mal bei uns an der Schule. Es war diesmal ein ganz besonderes Treffen mit Sicherheitsabstand: sowohl Workshops als auch Elternabend liefen digital. 

Die SchülerInnen wollten gerne das Erlebte mit anderen Kindern und Eltern teilen. Deshalb haben sie Kurzberichte über die Workshops verfasst, die man hier lesen kann.. Frau Kapitonova bedankt sich für solch lobenswerten Einsatz bei SchülerInnen und Lehrerinnen!

Ein besonderes Krippenspiel

  1. Tag der Notbetreuung in den vorgezogenen Weihnachtsferien

Eigentlich sollte in diesem Jahr, in diesem ganz besonderen Jahr, in dem noch nicht einmal ein Weihnachtsgottesdienst für die Schüler und Schülerinnen stattfinden darf, in diesem Jahr hatten sich zwei unserer Religionslehrkräfte etwas besonders Feines ausgedacht.

Sie wollten ein kleines Krippenspiel in unserer Schule aufführen. Zu Zeiten der Corona-Ansteckungsgefahr ist das nicht einfach. So wollten die beiden engagierten Kirchenleute dieses Spiel jeder Klasse vorführen. Gott sei Dank ist unsere Schule klein. Sie hätten nur acht Mal dasselbe hintereinander machen müssen.

Und seit Sonntag wissen wir, dass die beiden, Frau Stadler und Herr Frauer dieses Krippenspiel gar nicht aufführen sollten, weil die Kinder ja Ferien haben. Aber weit gefehlt!

Heute, am ersten Tag der Notbetreuung – den Namen finde ich immer noch schlimm – wurde für uns das Krippenspiel aufgeführt. Im Foyer unserer Schule bei unserem Adventskranz saßen zehn Schüler/innen und zwei Lehrerinnen und haben zugehört und zugeschaut wie eine Herbergssuche wohl heute klappen könnte mit AHA-Regeln, Beherbergungsverbot. Die schwangere Maria, Frau Stadler spielte die optimistische künftige Gottesmutter und ein kritisch-reflektierter Josef, der von Herrn Frauer dargestellt wurde ließen uns an ihren Gedanken über die Schwierigkeiten teilhaben, in solch einem Getümmel Geborgenheit für eine Geburt zu finden. Außerdem erörterten die beiden wie sie denn in diese Lage gekommen waren, den Sohn Gottes erziehen zu sollen. Alles war durch göttliche Fügung gelenkt und bestimmt. Das gab allen die weise Einsicht, dass Gott auch in diesem Jahr, in dem alles so sehr besonders ist, dass wir auch in diesem Jahr besonders behütet werden

Und dann noch etwas, was die Kinder völlig aus dem Häuschen brachte; Frau Stadler las einen Liedtext vor und Herr Frauer spielte Flöte! Er spielte Weihnachtslieder und zwei Stücke von Telemann. Eines reichte nicht, weil die Kinder eine Zugabe erbaten.

Es war eine schöne Notbetreuung an diesem Mittwoch, den 16.Dezember 2020.

Ulrike Smolarek

„Bienenkunde“

Aus einer Imkerei nahe Stuttgart kamen am 22.Oktober Herr Elischer und Frau Reiling zu unseren Drittklässlern, um über Honigbienen zu sprechen. Die Referenten waren überrascht über das Vorwissen der SchülerInnen und mit wie viel Interesse und Begeisterung die SchülerInnen für das Thema zeigten. Wo sitzt die Bienenkönigin im Bienenstock, wie überwintern die Bienen, wenn es doch so eng zum Fliegen ist, wo ist der Unterschied zwischen Bienen und Wespen? Wie geht der Bienentanz und wie kommunizieren Bienen? Wie genau funktioniert die Produktion von Honig? 

Wer kann schon sagen, dass er in einen Bienenstock reingeschaut hat? Genau, wir haben es am Donnerstag alle gemacht. Und nicht nur das. Wir haben uns genau die Waben angeschaut und über von Bienen ausgeschwitztes Bienenwachs gesprochen. Und weil es so schön war, noch eine Wachskerze gerollt, aus echtem Bienenwachs! Das ist eine schöne Erinnerung an die Projektstunden, die man nach Hause als Geschenk nehmen durfte. Beim warmen Kerzenlicht danken wir in Gedanken den fleißigen Bienen, für alles, was sie für die Natur und uns Menschen tun.

Ein herzliches Dankeschön gilt unserer Schulsozialarbeiterin und der Kreisjugendpflege Ludwigsburg für die Organisation und die finanzielle Unterstützung!

Klicken Sie zur Großansicht auf das Bild:

Wie fühlt sich Zusammenhalt an?

Die Drittklässler der Konrad-Kocher-Schule gingen gemeinsam auf einer Entdeckungsreise im Niederseilgarten!

Das Wetter im Oktober zeigte sich sehr wechselhaft. Die regenfreie Tage sind für den Niederseilgarten sehr wichtig, da alle Geräte unter freiem Himmel stehen. So mussten einige Termine wegen Regen verschoben werden. Umso größer war die Freude, dass die Ausflüge doch stattfinden können.

Die Übungen forderten jeden einzelnen in der Gruppe heraus. Die SchülerInnen merkten schnell, dass die Aufgaben mit gegenseitiger Unterstützung viel schneller gelingen. Sie entwickelten eigene Ideen in Gruppen und erlebten, wie es sich anfühlt in einer Gruppe zu führen und sich führen zu lassen. Sie konnten eigene Ideen direkt umsetzten und erlebten, wie die Kommunikation durch Zuhören und Rücksicht immer einfacher wurde. Sich absprechen und nicht bei ersten Hindernissen aufgeben, dran zu bleiben und Vertrauen in sich und die Gruppe zu haben – das waren die größten Lerneffekte des Tages. Der Ausflug war auch für die Klassenlehrerinnen ein Gewinn, die SchülerInnen in einer anderen Umgebung zu erleben und in Beobachterrolle zu gehen.
Gestärkt mit einer guten Portion Energie und tollen Erfolgserlebnissen kehrten die SchülerInnen zurück.

Die Unterstützung durften nicht nur Klassenkameraden erfahren. Die Schulsozialarbeiterin der Konrad-Kocher-Schule Frau Kapitonova bedankt sich herzlich bei der Kollegin Frau Thiel der Wilhelmschule und dem Jugendhausleiter Herrn Kluge für ihre Mitwirkung als Co-Trainer bei den Ausflügen.

… und Tschüss

Nach drei Jahren hat die Primarstufe der Theodor-Heuglin-Schule das Schulhaus und das Schulgelände der Konrad-Kocher-Schule verlassen. Heute, am letzten Schultag des Schuljahres 19/20 mussten wir sie wieder ziehen lassen. Über diesen Auszug sind wir nicht nur froh; klar haben wir wieder mehr Platz, einen ganzen großen Pausenhof für uns alleine, in Hirschlanden gibt es neue, schöne Räume für die Schüler/innen, nicht ein altes Hauptschulgebäude aber das Zusammenleben war auch sehr schön.

In den Osterferien vor drei Jahren stellte sich heraus, dass die Lehrkräfte und auch die Schülerschaft die Unterbringung in den Containern in Hirschlanden gesundheitlich nicht vertragen haben. Auf der Suche nach einem neuen Gebäude, in dem die Grundschulkinder mit ihren Lehrkräften sein konnten, fiel die Wahl auf das ehemalige Werkrealschulgebäude der Konrad-Kocher-Schule. Nach anfänglichen Streitereien zwischen der Schülerschaft beider Schulen, weil doch jede Schule die bessere ist, wurde alles ruhiger. Wir haben Kontakte aufgebaut, gemeinsame Planungen durchgeführt, pädagogische Ideen ausgetauscht, einander über die Schulter geschaut und friedlich gearbeitet.

Gestern Abend dann, war ein Kunstwerk aus Zuckerkreide auf dem vorderen Pausenhof zu sehen: „Die THS sagt Dankeschön“.
Ich war gerührt. So ein schönes Straßengemälde habe ich selten gesehen. Jörg Fröscher, der Schulleiter, den ich sofort kontaktierte, meinte, ich solle abwarten, da komme noch mehr. Heute, am 29.Juli waren Unterschriften aller Schüler/innen und der Lehrer/innen um das Gemälde angebracht. Zum Abschied bekam jede Lehrkraft der Konrad-Kocher-Schule ein kleines Blumengebinde und ich als Schulleiterin einen großen Blumenstrauß mit einem kleinen Wimpel: „Danke und Tschüss, das Kollegium der THS“.

Danke, liebe THS und liebe kommissarische Schulleiterin Frau Dörnemann, es war schön mit euch! Danke auch an die Schulsozialarbeit beider Schulen, Frau Kapitonova.

Ulrike Smolarek-Zimmer, Schulleiterin

Corona-Höhepunkte

Die Klasse 3b hat ihre Höhepunkte während der Corona-Zeit aufgeschrieben und gestaltet. Viel Spaß beim Lesen und Anschauen!