Konrad-Kocher-Schule

Das Internet vergisst nichts…

Am 24. März haben die 4. Klässler der Konrad-Kocher-Schule einen interessanten Medienworkshop erlebt. 

Die Schulsozialarbeiterin lud Frau Hettmer, eine Medienreferentin des Landesmedienzentrum Stuttgart ein. Sie war bereits zum 5. Mal bei uns an der Schule. Es war diesmal ein ganz besonderes Treffen mit Sicherheitsabstand: sowohl Workshops als auch Elternabend liefen digital. 

Die SchülerInnen wollten gerne das Erlebte mit anderen Kindern und Eltern teilen. Deshalb haben sie Kurzberichte über die Workshops verfasst, die man hier lesen kann.. Frau Kapitonova bedankt sich für solch lobenswerten Einsatz bei SchülerInnen und Lehrerinnen!

Ein besonderes Krippenspiel

  1. Tag der Notbetreuung in den vorgezogenen Weihnachtsferien

Eigentlich sollte in diesem Jahr, in diesem ganz besonderen Jahr, in dem noch nicht einmal ein Weihnachtsgottesdienst für die Schüler und Schülerinnen stattfinden darf, in diesem Jahr hatten sich zwei unserer Religionslehrkräfte etwas besonders Feines ausgedacht.

Sie wollten ein kleines Krippenspiel in unserer Schule aufführen. Zu Zeiten der Corona-Ansteckungsgefahr ist das nicht einfach. So wollten die beiden engagierten Kirchenleute dieses Spiel jeder Klasse vorführen. Gott sei Dank ist unsere Schule klein. Sie hätten nur acht Mal dasselbe hintereinander machen müssen.

Und seit Sonntag wissen wir, dass die beiden, Frau Stadler und Herr Frauer dieses Krippenspiel gar nicht aufführen sollten, weil die Kinder ja Ferien haben. Aber weit gefehlt!

Heute, am ersten Tag der Notbetreuung – den Namen finde ich immer noch schlimm – wurde für uns das Krippenspiel aufgeführt. Im Foyer unserer Schule bei unserem Adventskranz saßen zehn Schüler/innen und zwei Lehrerinnen und haben zugehört und zugeschaut wie eine Herbergssuche wohl heute klappen könnte mit AHA-Regeln, Beherbergungsverbot. Die schwangere Maria, Frau Stadler spielte die optimistische künftige Gottesmutter und ein kritisch-reflektierter Josef, der von Herrn Frauer dargestellt wurde ließen uns an ihren Gedanken über die Schwierigkeiten teilhaben, in solch einem Getümmel Geborgenheit für eine Geburt zu finden. Außerdem erörterten die beiden wie sie denn in diese Lage gekommen waren, den Sohn Gottes erziehen zu sollen. Alles war durch göttliche Fügung gelenkt und bestimmt. Das gab allen die weise Einsicht, dass Gott auch in diesem Jahr, in dem alles so sehr besonders ist, dass wir auch in diesem Jahr besonders behütet werden

Und dann noch etwas, was die Kinder völlig aus dem Häuschen brachte; Frau Stadler las einen Liedtext vor und Herr Frauer spielte Flöte! Er spielte Weihnachtslieder und zwei Stücke von Telemann. Eines reichte nicht, weil die Kinder eine Zugabe erbaten.

Es war eine schöne Notbetreuung an diesem Mittwoch, den 16.Dezember 2020.

Ulrike Smolarek

„Bienenkunde“

Aus einer Imkerei nahe Stuttgart kamen am 22.Oktober Herr Elischer und Frau Reiling zu unseren Drittklässlern, um über Honigbienen zu sprechen. Die Referenten waren überrascht über das Vorwissen der SchülerInnen und mit wie viel Interesse und Begeisterung die SchülerInnen für das Thema zeigten. Wo sitzt die Bienenkönigin im Bienenstock, wie überwintern die Bienen, wenn es doch so eng zum Fliegen ist, wo ist der Unterschied zwischen Bienen und Wespen? Wie geht der Bienentanz und wie kommunizieren Bienen? Wie genau funktioniert die Produktion von Honig? 

Wer kann schon sagen, dass er in einen Bienenstock reingeschaut hat? Genau, wir haben es am Donnerstag alle gemacht. Und nicht nur das. Wir haben uns genau die Waben angeschaut und über von Bienen ausgeschwitztes Bienenwachs gesprochen. Und weil es so schön war, noch eine Wachskerze gerollt, aus echtem Bienenwachs! Das ist eine schöne Erinnerung an die Projektstunden, die man nach Hause als Geschenk nehmen durfte. Beim warmen Kerzenlicht danken wir in Gedanken den fleißigen Bienen, für alles, was sie für die Natur und uns Menschen tun.

Ein herzliches Dankeschön gilt unserer Schulsozialarbeiterin und der Kreisjugendpflege Ludwigsburg für die Organisation und die finanzielle Unterstützung!

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Wie fühlt sich Zusammenhalt an?

Die Drittklässler der Konrad-Kocher-Schule gingen gemeinsam auf einer Entdeckungsreise im Niederseilgarten!

Das Wetter im Oktober zeigte sich sehr wechselhaft. Die regenfreie Tage sind für den Niederseilgarten sehr wichtig, da alle Geräte unter freiem Himmel stehen. So mussten einige Termine wegen Regen verschoben werden. Umso größer war die Freude, dass die Ausflüge doch stattfinden können.

Die Übungen forderten jeden einzelnen in der Gruppe heraus. Die SchülerInnen merkten schnell, dass die Aufgaben mit gegenseitiger Unterstützung viel schneller gelingen. Sie entwickelten eigene Ideen in Gruppen und erlebten, wie es sich anfühlt in einer Gruppe zu führen und sich führen zu lassen. Sie konnten eigene Ideen direkt umsetzten und erlebten, wie die Kommunikation durch Zuhören und Rücksicht immer einfacher wurde. Sich absprechen und nicht bei ersten Hindernissen aufgeben, dran zu bleiben und Vertrauen in sich und die Gruppe zu haben – das waren die größten Lerneffekte des Tages. Der Ausflug war auch für die Klassenlehrerinnen ein Gewinn, die SchülerInnen in einer anderen Umgebung zu erleben und in Beobachterrolle zu gehen.
Gestärkt mit einer guten Portion Energie und tollen Erfolgserlebnissen kehrten die SchülerInnen zurück.

Die Unterstützung durften nicht nur Klassenkameraden erfahren. Die Schulsozialarbeiterin der Konrad-Kocher-Schule Frau Kapitonova bedankt sich herzlich bei der Kollegin Frau Thiel der Wilhelmschule und dem Jugendhausleiter Herrn Kluge für ihre Mitwirkung als Co-Trainer bei den Ausflügen.

… und Tschüss

Nach drei Jahren hat die Primarstufe der Theodor-Heuglin-Schule das Schulhaus und das Schulgelände der Konrad-Kocher-Schule verlassen. Heute, am letzten Schultag des Schuljahres 19/20 mussten wir sie wieder ziehen lassen. Über diesen Auszug sind wir nicht nur froh; klar haben wir wieder mehr Platz, einen ganzen großen Pausenhof für uns alleine, in Hirschlanden gibt es neue, schöne Räume für die Schüler/innen, nicht ein altes Hauptschulgebäude aber das Zusammenleben war auch sehr schön.

In den Osterferien vor drei Jahren stellte sich heraus, dass die Lehrkräfte und auch die Schülerschaft die Unterbringung in den Containern in Hirschlanden gesundheitlich nicht vertragen haben. Auf der Suche nach einem neuen Gebäude, in dem die Grundschulkinder mit ihren Lehrkräften sein konnten, fiel die Wahl auf das ehemalige Werkrealschulgebäude der Konrad-Kocher-Schule. Nach anfänglichen Streitereien zwischen der Schülerschaft beider Schulen, weil doch jede Schule die bessere ist, wurde alles ruhiger. Wir haben Kontakte aufgebaut, gemeinsame Planungen durchgeführt, pädagogische Ideen ausgetauscht, einander über die Schulter geschaut und friedlich gearbeitet.

Gestern Abend dann, war ein Kunstwerk aus Zuckerkreide auf dem vorderen Pausenhof zu sehen: „Die THS sagt Dankeschön“.
Ich war gerührt. So ein schönes Straßengemälde habe ich selten gesehen. Jörg Fröscher, der Schulleiter, den ich sofort kontaktierte, meinte, ich solle abwarten, da komme noch mehr. Heute, am 29.Juli waren Unterschriften aller Schüler/innen und der Lehrer/innen um das Gemälde angebracht. Zum Abschied bekam jede Lehrkraft der Konrad-Kocher-Schule ein kleines Blumengebinde und ich als Schulleiterin einen großen Blumenstrauß mit einem kleinen Wimpel: „Danke und Tschüss, das Kollegium der THS“.

Danke, liebe THS und liebe kommissarische Schulleiterin Frau Dörnemann, es war schön mit euch! Danke auch an die Schulsozialarbeit beider Schulen, Frau Kapitonova.

Ulrike Smolarek-Zimmer, Schulleiterin

Corona-Höhepunkte

Die Klasse 3b hat ihre Höhepunkte während der Corona-Zeit aufgeschrieben und gestaltet. Viel Spaß beim Lesen und Anschauen!

Sensation an der KKS

So etwas hat es noch nie gegeben!
Seit Durchführung des Völkerballturniers hat es ein solches Ergebnis nicht gegeben.

Die drei 4. Klassen traten am Donnerstag 12. März 2020 gegeneinander an. Ab 10:00 Uhr morgens wurde in der Konrad-Kocher-Halle hart um den Wanderpokal gekämpft. Es gab 3 Spiele und anschließend 3 Rückspiele.  Ein Spiel endete, wenn eine Mannschaft gewonnen hatte oder nach 10 Minuten Spielzeit. In jedem Fall wurde notiert, wie viele Spieler/innen die jeweilige Mannschaft noch auf dem Feld hatte. Nach dem letzten Spiel zeigte sich, dass die 4c und die 4a gleich oft gewonnen hatten. Nun zählte die Vorsitzende des Fördervereins Kerstin Buchholtz aus, welche Klasse mit mehr Spieler/innen auf dem Feld die Spiele beendet hatte. Zum großen Erstaunen aller Anwesenden war auch diese Zahl gleich. So teilen sich in diesem Jahr zwei Klassen den Wanderpokal.

Ein großes Dankeschön geht an unsere helfenden Väter Herrn Körner und Herrn Pabst, so wie den langjährigen Helfer, ehemaligen Elternbeiratsvorsitzenden und Fördervereinsmitglied Herrn Bittler.

Ein großes Lob gilt den Schülerinnen und Schülern der vierten Klassen. Es wurde fair gespielt, laut gejubelt und die Entscheidungen der schiedsrichternden Personen anstandslos akzeptiert. Es hat großen Spaß gemacht mit euch dieses Turnier auszutragen.

Dem Förderverein danken wir sehr herzlich für die reibungslose Organisation, die feierlichen Eröffnungsworte, das Zeitnehmen und Protokollieren, sowie die süße Geste für die helfenden Hände.

Der Fachbereich Bewegung, Spiel und Sport

„Form und Funktion. 100 Jahre Bauhaus“

Am 12. Februar 2020 fand im Landratsamt Ludwigsburg die Vernissage der SCHULKUNSTAUSSTELLUNG zum Thema „Form und Funktion. 100 Jahre Bauhaus“ statt.
Schulklassen aller Schulformen aus über 10 Schulen des Landkreises haben freiwillig daran mitgewirkt. Aus Ditzingen nahm die Konrad-Kocher Schule mit der Klasse JG4, der Klassenlehrerin Annina Fründ teil.
Schon zu Beginn des Schuljahres beschäftigte sie sich die Klasse von Frau Fründ mit dem Thema „Bauhaus“. Sie gestalteten im Kunstunterricht ein Gemeinschaftswerk, bestehend aus drei Teilen, welche die typischen Formen – Dreieck, Kreis, Quadrat und Farben – gelb, blau, rot – des Bauhauses aufgreifen. Die Schülerinnen und Schüler der ersten und zweiten Klasse malten in kleinen Gruppen mit Gouache Farben gemeinsam an den drei Werken.
Neben dem Titel des Werkes „Die Kugel ist weg“ wurde auch die „Anordnung“ der Werke lange diskutiert und schließlich gemeinsam festgelegt.
„Wir sind wirklich sehr stolz und freuen uns, wenn ihr euch unsere Kunstwerke anschaut“, so die Schülerinnen und Schüler der JG4.
Die Ausstellung in Kooperation mit dem staatlichen Schulamt Ludwigsburg ist im Kreishaus, Hindenburgstraße 40, zu den Öffnungszeiten des Landratsamtes bis zum 20. März 2020 zu sehen. Ab April werden die Werke, sowie die Urkunde im Grundschulhaus der Konrad-Kocher-Schule ausgestellt.

Energieprojekt der deutschen Umwelt-Aktion

Am Dienstag, den 21.01.2020 war Frau Göthlich zu Gast bei den 4. Klassen der KKS.  Wir haben über Strom und Energie, erneuerbare Energiequellen und Klimaveränderung geredet. Am tollsten war die Dampfmaschine, die Frau Göthlich uns vorführte. Sie zeigte uns damit, wie Kohlekraftwerke funktionieren. Die Nachteile merkten wir sofort. Es roch unangenehm und der Dampf qualmte. Interessant war es, die Stationen zu den erneuerbaren Energiequellen auszuprobieren. Zum Schluss überlegten wir, wie jeder von uns Energie sparen kann. In der Schule werden wir unseren Beitrag leisten, indem wir die Lichter aus machen und unser Klassenzimmer richtig lüften.

Laura, Linda, Tamara, Kl. 4a

Kämpfen nach Regeln

Ein Workshop

An einem Novembernachmittag lud die Schulsozialarbeiterin Frau Kapitonova eine Jungengruppe aus 3. und 4. Klassen zu einem Workshop ein, zu einem pädagogisch wertvollen Kampf. Großes Interesse war da: alle 10 Plätze wurden schnell besetzt.
Die Jungen durften austoben: raufen, ringen, ziehen und kämpfen – aber fair und unter Fachaufsicht. Der Trainer Tobias Maucher (Sozialarbeiter und systemischer Coach) machte in vielen Übungen deutlich, dass die Entscheidung, sich auf einen Kampf einzulassen oder dem Streit/Kampf aus dem Weg zu gehen in Eigenverantwortung der Schüler liegt.
Ohne klaren Grenzen und ohne Rücksicht gibt es nur Enttäuschungen und Ärger.
“Machst du lieber einen Schritt zurück und entziehst dich der Problemsituation oder lässt du dich auf einen Kampf ein, samt unangenehmen Folgen wie Verletzungen oder Strafen? “ Diese Frage soll sich jeder stellen. In jedem Fall müssen die Konsequenzen eigenes Handelns bewusst werden.

In verschiedenen Übungen, in denen jeder Erfahrungen sammeln konnte, war die Erkenntnis über eigene Grenzen, aber auch eigene Ressourcen und Stärken gewonnen.
Es war ein sehr wertvoller Austausch für die Teilnehmer.

Unsere Schulsozialarbeiterin dankt dem Elternbeirat und Kreisjugendpflege  Ludwigsburg (Projekt Jugendwoche) für die Kostenübername des Workshops.