Konrad-Kocher-Schule

Tennis pur an der Konrad–Kocher–Schule

In den vergangenen Wochen wurde in unseren jahrgangsgemischten Klassen eifrig
Tennis geübt, dank der Kooperation mit dem Verein des Tennisclubs in Ditzingen
wurden diese Sportstunden von echten Tennistrainern erteilt.
Im Anschluss daran ging es für einige ältere Schülerinnen und Schüler zu „Jugend
trainiert für Olympia“ im Kleinfeldtennis.
Am vergangenen Donnerstag machten sich Marie, Fenja, Anna-Lena, Julien und
Maurice mit ihren Lehrerinnen auf nach Besigheim und tauschten den Füller für
einen Schultag gegen den Tennisschläger ein. Die Konkurrenz war in diesem Jahr
recht groß, daher gab es eine Vorrunde am Vormittag und am Nachmittag dann eine
Finalrunde. Am Vormittag gewann dasTeam gegen die Oststadtschule Ludwigsburg,
die Friedensschule Pleidelsheim und die Eichendorfschule Ludwigsburg. Jedes Spiel
bestand aus vier Einzeln und zwei Doppeln.
Nach einem gemeinsamen Mittagsessen und vielen kalten Getränken, gingen die
Jungs und Mädels sehr selbstbewusst ins Halbfinale. Dort traf man auf den Zweiten
der Gruppe „Enz“. Nach den Einzeln war noch alles offen, beide Schulen hatten zwei
der vier Einzel gewonnen. Die Doppel mussten also die Entscheidung bringen. Da
bisher aber alle Doppel gewonnen wurden, gingen Maurice und Julien, sowie Marie
und Anna-Lena sehr zuversichtlich in die Entscheidungsspiele und kamen siegreich
wieder vom Platz. Die Freude über den Einzug ins Finale war groß, ebenso die
Besigheimer Gegener. Nach den ersten beiden Einzeln stand es 1:1, da Fenja ihr
Finaleinzel gewann. Am Ende hatte Besigheim aber doch etwas die Nase vorn und
konnte sich den Gesamtsieg erspielen. Die Konrad-Kocher- Schule belegte einen
hervorragenden zweiten Platz – herzlichen Glückwunsch!!!
Heike Earls

Besuch bei der Feuerwehr

Die 4. Klassen der KKS zu Besuch bei der Feuerwehr

Am Donnerstag, den 12. Mai 2022, besuchten wir mit unserer Klasse die Freiwillige Feuerwehr Ditzingen. Der Leiter unserer Führung dort war Peter Gsandner. Er ist der Kommandant der Feuerwehr Ditzingen und von Beruf Schornsteinfeger. Als erstes hat er uns den Umkleideraum der Männer gezeigt. In Ditzingen gibt es 73 Männer und 7 Frauen bei der Feuerwehr. Dann hat er uns einen Bildschirm gezeigt, auf dem man bei einem Einsatz sieht, welche Fahrzeuge ausrücken müssen. Anschließend hat uns Herr Gsandner in den Kontrollraum geführt, in den Bilder der Überwachungskameras übertragen werden sowie sich ein Feuerwehr-Telefonbuch und ein Mikrofon befinden, über das man in der ganzen Feuerwache gehört wird. Danach hat uns Herr Gsandner die Ausrüstung eines Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs erklärt, in dem zum Beispiel mehrere Feuerlöscher, ein Stromgenerator, Schläuche, Anschlüsse und eine Trage vorhanden waren. Dann durfte jeder einmal ins Feuerwehrauto reinsitzen. Ausgestiegen werden musste rückwärts, um beim Ausstieg nicht aus dem Auto zu fallen.

Im Anschluss haben wir uns auf Bänke gesetzt. Uns wurde gezeigt, wie man einen Topfbrand löscht. Jedes Kind durfte mit einem Blech das Feuer „ersticken“, indem das Blech vorsichtig auf den Topf geschoben wurde. Wir haben uns auch angeschaut, was man in so einem Fall gar nicht machen darf: Nämlich in einen mit Fett brennenden Topf Wasser schütten! Hier gab es eine Fettexplosion. Dadurch können sogar Wände beschädigt werden.

Nach diesem letzten, aufregenden Versuch und einem Abschlussfoto, haben wir uns wieder auf den Rückweg zur Schule gemacht.

Von Alvin und Esther

„Ich bin stark“

„Ja, Sifu*!“, hallte wie ein Echo im Raum. Schnell umgezogen und gleich startklar – so war mein Eindruck als Schulsozialarbeiterin in den Trainingsstunden, die als Pilotprojekt jeweils in einer von allen Klassenstufen lief: in den Klassen JG2, 3a und 4b, jeweils eine Doppelstunde pro Woche, einen Monat lang.

Mit dem KungFu-Lehrer Herrn Di Giorgio von „kungfuworld.de“ in Leonberg lernten die Schüler die Achtsamkeit und Konzentration beim schnellen Wechsel von Stellungen, das richtige Atmen und den sicheren Umgang mit kritischen Situationen, in denen die Flucht keine Option ist.

Die Selbstverteidigung wurde in kindgerechte Form verpackt, die wirklich jedem Schüler und jeder Schülerin Spaß bereitete. Es liefen Löwen und Dinos in der Halle herum oder es wurde mal wieder „die verrückte Wurzel“ eingesetzt, bei deren Eingreifen ein Ausweichen schwer möglich war.

Der Selbstbehauptungskurs war zunächst als Mobbingprävention angedacht, in dem man den Umgang mit Rabauken und direkte Konfrontation lernt. Die Schulsozialarbeiterin Frau Kapitonova bedankt sich bei vielen Beteiligten, ohne die diese Kurse nicht stattgefunden hätten: Stadt Ditzingen, Frau Smolarek und Lehrerkollegium, Eltern und dem Elternbeirat, die alle hinter der Idee des KungFu-Kurses standen.

*Sifu ist ein KungFu-Lehrer, wörtlich: väterlicher Lehrer.

Das Kungfu-Training – ein Projekt zur Gewaltprävention an der KKS

Die Klassen JG2, 3b und 4b der Konradkocherschule in Ditzingen hatten vier Wochen lang je eine Doppelstunde Kungfu-Training zur Selbststärkung und zur Gewaltprävention. Dabei forderte der Trainer die Schülerinnen und Schüler immer wieder heraus, ihr Bestes zu geben und als Gruppe zusammenzuhalten.

Wir nannten den Trainer„Sifu“. Wir mussten z.B. genau 1000 Faustschläge machen, keinen mehr und keinen weniger. Am Ende der ersten Kungfu-Stunde zeigte der „Sifu“ uns die „Verrückte Wurzel“.  Das ist ein Stab, an dessen Enden mit Klebeband zwei wackelige, weiche Schaumstoffe befestigt sind, über den wir springen mussten ohne hängen zu bleiben. Im zweiten Training haben wir Sprungkicks kennengelernt. Der Trainer hatte weiche Pratzen, gegen die mussten wir kicken. In der zweiten Runde mussten wir den Trainer mit einem Kick umstoßen. In der dritten Stunde teilte uns der Sifu in zwei Gruppen ein. Wir traten gegeneinander an und boxten gegen die Pratze des Trainers und seines Lehrlings, der ihn unterstützte. Zum Boxen und Schubsen kam ein lautes, selbstbewusstes „Lass das bitte!“ Im vierten Training lernten wir, eine Ohrfeige abzuwehren. Dann wurden wir zusätzlich geschubst und bekamen eine Ohrfeige angetäuscht und sollten alles abwehren. Als nächstes versuchte der Trainer uns zu treten, zu schubsen und eine Ohrfeige zu geben, was wir alles gekonnt abwehrten. Danach sollten wir testen, wer am höchsten springen konnte. Später durften wir noch einmal über die Verrückte Wurzel springen. Am Ende des Trainings haben wir alle eine Urkunde und dazu einen Gutschein für drei Wochen Gratistraining mit dem Sifu in der Kungfuschule bekommen.

Stella und Linda, 4b

3:0 für Trauja

Am 12. April 2022 wurde ein Präventionstheaterstück „3:0 für Trauja“ von der Theaterbühne Allerhand für die 4. Klassen aufgeführt. In dem Theaterstück ging es um Prävention der sexuellen Übergriffe am Kind. Am Abend zuvor war ein Elternteil pro Kind eingeladen, sich das Theaterstück selbst anzuschauen, um das eigene Kind bei möglichen Fragen zu unterstützen. 30 Eltern schauten sich die Vorstellung an. Die Eltern beschäftigte vor allem, wie das Kind durch Eltern geschützt werden kann, damit es nicht zum Opfer wird. Es wurde sowohl über Statistik, Verhalten von Kindern und Erwachsenen nach der Aufführung gesprochen, als auch über Themen, die in der Schule präventiv in Klassen behandelt werden: über gute und schlechte Geheimnisse, angenehme und unangenehme Berührungen. Sowohl Schüler als auch Eltern können Hilfe bei Beratungsstellen finden, die der Schweigepflicht unterliegen, wie zum Beispiel die Beratungsstelle Silberdistel in Ludwigsburg.

Auffallend verschieden waren die Reaktionen auf bestimmte Szenen bei Kindern und Eltern: man lächelte, fieberte mit oder hielt inne an ganz verschiedenen Stellen. Nach der Aufführung haben die Schüler ganz viele Fragen den Schauspielern zum Theaterstück gestellt und über eigene Erfahrung aus Medien berichtet. Die Schulsozialarbeiterin Frau Kapitonova plant in den kommenden Jahren, das Theaterstück als festen Baustein zur „Gewaltprävention“ für alle 4.Klässler/innen und deren Eltern.

Bei der Autorenlesung „Luzifer Junior“ in der Stadtbücherei Ditzingen

Gespannt machten sich die vierten Klassen der Konrad Kocher Schule am Donnerstag, den 24.03.2022 auf den Weg in die Stadtbücherei Ditzingen. Dort erwartete uns eine Autorenlesung von Jochen Till über sein Buch „Luzifer Junior – Zu gut für die Hölle“. Gebannt lauschten wir der witzigen und spannenden Lesung über den Sohn des Teufels und seine Abenteuer, die mit unterhaltsamen Zeichnungen untermalt wurde. Natürlich hatten wir viele Fragen, die der Autor uns alle beantwortete. Dabei erfuhren wir auch so einiges über den Beruf Autor und über das Bücherschreiben. Zum Schluss hatte Jochen Till noch einen Ausschnitt aus seinem Buch „Cornibus & Co – Ein Haustier packt aus“ für uns vorbereitet. Cornibus, das Haustier von Luzifer Junior kann jede Gestalt annehmen. Das gefiel natürlich allen Schülerinnen und Schülern. Zum Schluss bekam jedes Kind eine Autogrammkarte und jede Klasse ein Cornibus-Poster geschenkt. Wir bedankten uns mit einem großen Applaus bei dem Autor für die kurzweilige und interessante Lesung und bei Frau Kotzmann von der Stadtbibliothek, die alles so wunderbar organisiert hatte. Vielen Dank!

Autorenlesung in der Stadtbücherei

Die Tiger der Konrad-Kocher-Schule wurden am Donnerstag von der Stadtbücherei zu einer besonderen Veranstaltung eingeladen – zu einer Autorenlesung! Andreas Hüging stellte sein Buch „ROKI – Ferien mit Schatz-Schlamassel“ vor. Die Kinder lernten den Roboter ROKI kennen, hatten großen Spaß mit Andreas Hüging und bekamen sogar jeder ein Autogramm. Ein herzliches Dankeschön an die Stadtbücherei Ditzingen!

Fasching !!!

Bei uns ging es am Donnerstag und Freitag kunterbunt zu!
Frau Wenzel erwartete jede Klasse mit einem Programm auf dem Schulhof (unterstützt vom Förderverein). Es wurden Spiele gespielt, Berliner gegessen, getanzt und Kostüme bewundert. Bei herrlichem Sonnenschein konnte unsere gemeinsame Polonaise sogar (schön nach Klassen getrennt) auf dem Schulhof stattfinden!!

Erlebnisse auf dem Schulbauernhof 4a und 4b

Die Klasse 4b in der KKS in Ditzingen hat einen Ausflug zum Schulbauernhof Zukunftsfelder (https://www.schulbauernhof-zukunftsfelder.de/) in Korntal gemacht. Es gab drei Gruppen. Die eine Gruppe hat sich um den Stall gekümmert. Wir haben zuerst ein Stallquiz gemacht. Dann haben wir bei den Schweinen ausgemistet und eingestreut. Danach haben wir die Schweine gefüttert. Es gibt dort elf kleine, süße Ferkelchen. Nachdem wir die Schweine gefüttert haben, haben wir bei den Ziegen ausgemistet. Später haben wir bei den Hühnern ungefähr 240 Eier aus dem Brutkasten geholt. Dann haben wir die 300 Hühner gefüttert und haben auf dem Heuboden gespielt.

In der zweiten Gruppe, der Kochgruppe, haben wir Äpfel geschnitten und Haferflocken gequetscht. Das war unser Apfel-Power-Bauernmüsli! Dann haben wir einmal Pizza und zweimal vegetarischen Gulasch gekocht. Während das Essen über dem Feuer köchelte, haben wir aus Sahne Butter geschlagen. Das haben wir gemacht, indem wir die Sahne zu Schlagsahne geschüttelt haben. Danach muss man weiterschütteln, bis sie zu Butter wird. Die Butter lag in Buttermilch. Diese haben wir dann getrunken und dann haben wir die Butter eingefroren. Als nächstes haben wir ein Spiel gespielt. Wir sollten raten, wieviel Platz ein Schwein hat. Dann sollten wir aussuchen, welches Fleisch wir kaufen würden. Danach haben wir gegessen.

Die dritte Gruppe war die Naturgruppe. Die Kinder dieser Gruppe haben Schafswollarmbänder gemacht. Wir haben eine Maschine benutzt, um das Schafsfell zu säubern. Als nächstes sind wir zu den Schafen gegangen und haben sie gefüttert. Dort haben wir noch Punsch getrunken. Als wir zurück waren, haben manche Gruppen noch gefilzt. Danach haben wir gegessen.

Es hat uns Spaß gemacht!

Linda und Stella, 4b

Die „Zahnfrau“ war da!

Die „Zahnfrau“ war da – Zahnprophylaxe in der Klasse 4b

In der Konrad Kocher Schule war eine Zahnexpertin da. Sie war am 21.02.2022 auch bei uns in der Klasse 4b. Wir haben zusammen eigene Zahnpasta hergestellt. Dazu haben wir Wasser, Pfefferminzöl und ein Pulver mit einer Creme, in der Fluorid drin war, vermischt. Danach haben wir ein Zahn-Quiz gemacht, das eigentlich für Zweitklässler war. Trotzdem waren ein paar Fragen gar nicht so leicht zu lösen. Danach haben alle noch eine Zahnbürste geschenkt bekommen. Es gab leider nicht so viele schwarze Zahnbürsten. Eigentlich hätte die Zahnexpertin mit uns auch die Zähne geputzt, aber wegen Corona musste sie das weglassen. Es hat uns trotzdem viel Spaß gemacht. Schade, dass das nun der letzte Besuch der „Zahnfrau“ für uns Viertklässler war!

Serena und Anna-Lena, 4b

Schneckentherapeuten

Am 21. Februar erwartete die Klasse 3a eine interessante Begegnung. Die Entspannungstrainerin Alexandra Strauß kam mit lebendigen Weinbergschnecken (vom Züchter) in die Klasse. Jeder Schüler und Schülerin bekam „seine Schnecke“ auf die Hand und stellte fest, dass die genauso einmalig wie wir Menschen sein kann: manche sind auf einer Entdeckungstour und wollen nichts wie weg, andere brauchen Ruhe, andere wiederum sind echte Akrobaten und können dank dem schützenden Schleim sogar auf den scharfen Oberflächen wie Messer ganz entspannt kriechen.

Die zwei Schulstunden waren informativ, denn die SchülerInnen haben einiges über Schnecken erfahren. Zum Beispiel war es für viele Kinder neu, dass die Schnecken keine Nase und Zähne haben, dafür aber eine Zunge, die wie eine Raspel funktioniert, dass die Augen sich am Ende der Füller befinden, dass die Schnecken beide Geschlechter in sich haben, dass die mit einem kleinem transparentem Häuschen aus dem Ei schlüpfen, dass sie eine Tür aus Kalk zum Überwintern in ihr Häuschen einbauen und vieles mehr…

Von diesen kleinen Tieren können wir Achtsamkeit, Ruhe, Geduld und Vertrauen lernen. Die Schnecke hört Geräusche mit ihrem ganzen Körper und zieht sich in ihr Häuschen zurück, wenn sie Angst hat oder wenn es zu laut ist. Die Schüler erlebten heute, dass ihrem Handeln sofort eine direkte Konsequenz, die Reaktion der Schnecke, folgt. So lernten SchülerInnen, sich ruhiger und geduldiger zu verhalten, damit die Schnecke ihre Fühler zeigt und sich traut, aus ihrem Häuschen rauszukommen.

Die Projektstunden wurden von der Frau Kapitonova, der Schulsozialarbeiterin der Konrad-Kocher-Schule organisiert. Der respektvolle Umgang und Rücksicht aufeinander konnte mithilfe der kleinen Tierchen gut in ungezwungener Atmosphäre trainiert werden. Wie schön war es zu beobachten, dass die Schüler mit ganz viel Gefühl sich um ihre Schützlinge gekümmert hatten, damit die sich wohl fühlen. Kein Wunder, dass viele Schnecken auf den Handflächen der Kinder gemütlich verweilten und sich sogar am Hals streicheln ließen.